Oberflächenbearbeitung von Aluminium

Ob Holz, Plastik, Metall oder andere Materialien, alle werden an einem bestimmten Punkt in der Industrie bearbeitet. Dabei handelt es sich oft um eine Oberflächenbearbeitung.

Doch wie funktioniert Oberflächenbearbeitung? Mit der Oberflächenbearbeitung kann sich in erster Linie nur eine dafür geschulte bzw. ausgebildete Person beschäftigen. Dafür sind spezielle Werkzeuge vorhanden, die von dem Benutzer ein gewisses Wissen und Können fordern.

Oberflächenbearbeitung von Aluminium

Unter anderen kann auch die Oberfläche von Aluminium behandelt werden. Die Investierung in neue Entwicklungen von Werkzeugen für die Behandlung von Aluminium steht bei den meisten Bearbeitern von Aluminium an erster Stelle. Denn nur mit dem richtigen Werkzeug kann man bei der Oberflächenbearbeitung zum gewünschten Ergebnis kommen. Und dies ist bei allen Bearbeitern der Gleiche – nichts anderes als Perfektion.

Doch dabei sollte man auch beachten, dass nicht alle Arten von Aluminium auf die gleiche Art bearbeitet werden können.

Doch worin unterscheidet sich Aluminium?

Oberflächenbearbeitung von Aluminium

Oberflächenbearbeitung von Aluminium

In erster Linie handelt es sich dabei um verschiedene Legierungen von Aluminium. Dabei ist Aluminium ein Bestandteil von einem oder mehreren Elementen. Auf der Welt werden etwa 1000 Arten von Aluminiumlegierungen hergestellt – mit einem Ziel: um die Eigenschaften des Grundmetalls zu verbessern.

Bei der Oberflächenbearbeitung von Aluminium handelt es sich meistens um verschiedenes Schleifen, Bürsten und Polieren. Dies erfordert vor allem viel Vorsicht und Erfahrung. Dabei sollten immer wichtige Sicherheitshinweise berücksichtigt werden um Unerwünschtes zu vermeiden.

Oberflächenbearbeitung

Egal, ob in der Industrie oder in anderen Bereichen – Die Oberflächenbearbeitung von bestimmten Stoffen ist ein wichtiger Punkt, ergonomische und gefahrlose Werkstücke herzustellen. Oft bearbeitet werden die Oberflächen von Holz, Plastik, Metall und verschiedener Gesteinsarten.

In der Kunst ist bei dem Arbeiten mit Steinen die Oberflächenbearbeitung ein maßgebender Punkt, sein Werk abzuschließen. Der Speckstein ist dabei ein beliebter Stein für Anfänger, aber auch Fortgeschrittene, aus dem sehr leicht und vor allem auch schnell unterschiedliche Formen und Figuren entstehen können.

Oberflächenbearbeitung von Metallen

Oberflächenbearbeitung von Metallen

Um eine grobe Form seines Werkes zu bekommen, wird der Speckstein mit groben Feilen bearbeitet. Diese sind sehr arbeitseffektiv und der Stein lässt sich damit sehr gut und vor allem schnell bearbeiten. Es muss wenig Kraft aufgewendet werden und das Material wird schnell abgetragen. Deswegen wird der Speckstein oft für Kern- und Volumenplastiken genutzt, bei denen die ursprüngliche Form so gut wie gar nicht mehr erkennbar ist. So kann aus einem Speckstein nahezu jede beliebige Form und Figur erstellt werden.
Nachdem die gewünschte Form mit Hilfe von Feilen erschaffen wurde, geht es an die Details der gewünschten Figur. Diese können ebenfalls mit den groben Feilen erstellt werden, müssen jedoch später noch einmal nachbearbeitet werden. Die weitere Oberflächenbearbeitung funktioniert dann mit feineren Feilen, mit denen die Oberfläche noch besser angepasst werden kann, um größere Kerben zu entfernen.
Nachdem die Oberflächenbearbeitung mit den Feilen beendet ist, wird die gesamte Plastik geschliffen. Dies wird mit Schleifpapieren mit unterschiedlicher Grobkörnigkeit gemacht und bringt die Oberfläche des Specksteines schließlich zum glänzen.
Da der Speckstein auch als Seifenstein bekannt ist, wird mit ihrm besonders hoher Glanz assoziiert und auch die Optik eines Stückes Seife. So wird der Stein am Ende seiner Bearbeitung für mehrere Tage in ein Ölbad gelegt, das dann für eine Glatte Oberfläche sorgt und eine seifenähnliche Optik schafft.

Oberflächenbearbeitung von Metallen

Die Oberflächenbearbeitung von Metallen besteht aus verschiedenen Verfahren die jeweils unterschiedliche Oberflächengüten erzielen. Sehr genaue Oberflächen werden zum Beispiel bei Bauteilen benötigt, die eng toleriert gefügt werden sollen, wie Passungen, Welle-Nabeverbindungen, Führungen von Arbeitsmaschinen und Messwerkzeugen etc. Aber auch aufgrund von ästhetischen Gesichtspunkten und um die Optik eines Bauteils zu verbessern werden Oberflächen veredelt.

Oberflächenbearbeitung von Metallen

Oberflächenbearbeitung von Metallen

Die Oberflächengüte wird durch den arithmetischen Mittelwert Ra, die größte Höhe des Profils Rz und den Materialanteil des Profils Rmr angegeben. Je nach geforderter Rauhigkeit kommen Schleifen, Mattieren, Bürsten, Polieren, Entgraten, Honen, Läppen, Strahlen und Restaurieren zum Einsatz. Beim Schleifen an Schleifböcken oder Bandschleifmaschinen kann eine Genauigkeit von Rz = 0,1 µm erreicht werden. Das Mattieren und Bürsten entfernt groben Schmutz und kleine Unregelmäßigkeiten auf der zuvor bearbeiteten Oberfläche.

Polieren/Polierläppen erreicht eine Genauigkeit von ca. Rz = 0,04 µm und ist somit eines der genauesten Verfahren zur Oberflächenbehandlung. Beim Entgraten von Bauteilen werden fertigungsbedingte Grate entfernt, die zu Komplikationen beim Fügen führen könnten und potentielle Verletzungsrisiken darstellen. Honen wird sowohl für Innen- als auch Außenkonturen verwendet. Man unterscheidet in Langhub- und Kurzhubhonen. Kurzhubhonen, auch Superfinishverfahren genannt, dient der Bearbeitung der Mantelflächen von Wellen usw und erzielt eine Güte von Rz = 0,04 µm. Langhubhonen wird angewandt beim Bearbeiten von Bohrungen wie zum Beispiel beim PKW-Motor die Kolbenlaufflächen der Zylinder. Beim Honen können ebenfalls Rauhigkeiten von Rz = 0,04 µm erreicht werden. Das Läppen von Bauteilen wird meist bei sehr harten Materialien eingesetzt und erreicht eine Oberflächengüte von Rz = 0,25 µm. Beim Strahlen von Werkstücken oder Bauteilen zur letzten Bearbeitung der Oberfläche werden verschiedene Strahlmedien eingesetzt: Es gibt Sandstrahlen, Glasperlenstrahlen, Keramikstrahlen, Stahlkugelstrahlen, Wasserstrahlen und Trockeneisstrahlen. Je nach Material des Bauteils wird das jeweilige Strahlmedium ausgewählt um die Oberfläche nicht zu beschädigen, sondern sie zu veredeln.

Heutzutage spielt die Oberflächenbearbeitung eine große Rolle in der Wirtschaft, da die Optik meist den Preis bestimmt. Jede glänzende Edelstahloberfläche, sei es der Kühlschrank in der Küche, das Hifi-Regal im Wohnzimmer oder die Abfalltonne in der Fußgängerzone, wurde zuvor bearbeitet damit sie spiegelt oder besonders glatt und schön anzusehen ist.
Aber auch andere Materialien wie Holz, Kunststoff oder Stein lassen eine Oberflächenbearbeitung zu. Mit mehr oder weniger den gleichen Verfahren wie beim Metall wird hier das Aussehen verschönert, die Fügefähigkeit verbessert oder der Korrosionsschutz erhöht.

Ohne Oberflächenbehandlungen wären manche Maschinen und Konstruktionen überhaupt nicht möglich, wir würden zum Beispiel heute kein ruhiges Auto fahren und nicht in Flugzeugen fliegen.