Grundlagen der Hydraulik und der Hydraulikzylinder

Um das Prinzip und die Funktionsweise der Hydraulikzylinder zu verstehen, muss zuerst der Begriff Hydraulik geklärt werden. Hydraulik ist eine Lehre vom Strömungsverhalten von Flüssigkeiten und wird in der Technik verwendet. Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Wasser. Ihr Begründer ist der aus dem 18. Jahrhundert stammende Engländer Joseph Bramah.

Das Prinzip ist einfach: Durch Verwendung von Flüssigkeit kann Energie, Kraft oder ein Signal übertragen werden.Die Übertragung erfolgt durch Flüssigkeit (meistens Hydraulik-Öl oder Wasser). Die übertragene Energie oder Kraft ist von Druck und Fluidstrom abhängig. Die unter Druck stehende Flüssigkeit wird in Hydraulikzylinder eingeleitet. So werden in den Zylindern befindlichen Kolbenstangen und Kolben in eine lineare Bewegung versetzt. Diese Bewegung sorgt dann für den Antrieb von allen Arten von Maschinen.

Hydraulische Berechnungen

Hydraulische Berechnungen

Hydraulische Berechnungen

1. Hubkraft der Hydraulikzylinder

Die Hubkraft eines Hydraulikzylinders ist das Resultat des im Hydraulikzylinder herrschenden Drucks (bar) auf den Kolben des Zylinders. Sie wird in bar ausgedrückt.

2. Pumpenbetätigung

Wenn der Hydraulikzylinder mit einer Handpumpe betrieben wird, bewegt sich dieser pro Pumpenbetätigung um einen bestimmten Weg. Dieser Weg ist von der Wirksamkeit der Kolbenoberfläche (cm2) und vom Fördervolumen (cm3) pro Hub der Handpumpe abhängig. Der Weg, den der Hydraulikzylinder macht, wird in mm ausgedrückt.

3. Ausfahrgeschwindigkeity

Die Ausfahrgeschwindigkeit der Hydraulikzylinder ist von der wirksamen Kolbenoberfläche (cm2) und des Fördervolumen (cm3) der Elektropumpe abhängig. Sie wird in mm/s ausgedrückt.