Oberflächenbearbeitung

Es gibt verscheidene Arten von Öberflächenbearbeitungen. Es gibt sie für Metalle, für Holz und auch für Stein. Man unterscheidet Oberflächenbearbeitung im Metallbereich zwischen Strahlen und Schleifen.

Oberflächenbearbeitung

Oberflächenbearbeitung

Eine Unterkategorie des Strahlens ist das Sandstahlen. Dabei werden Sandkörner mit großem Druck auf das zu bearbeitende Teil geblasen. Dadurch werden Schmutz und Rost entfernt und es entsteht eine glatte und saubere Oberfläche.

Beim Beizen wird die Oberfläche mit einem flüssigen Beizmittel bearbeitet. Dadurch schützt man die Oberfläche vor Rost.

Eine Unterkategorie des Schleifens ist das Körperschleifen. Hierbei werden die Schweißnähte und verkratzten Oberflächen einfach und schnell nachbearbeitet.
Um scharfe Kanten und Blechteile abzurunden, setzt man Entgratungsmaschinen an. So entsteht ein gleichmäßiges Schleifbild.

Im Holzbereich verwendet man zur Oberflächenbearbeitung Holzbeize oder Holzlasur. Beide Verfahren haben den Vorteil, dass die natürliche Maserung des Holzes erhalten bleibt. Gleichzeitig wird das Holz gegen Umwelteinflüsse wie Wetter oder Kälte geschützt und beständig gemacht.

Beim Beizen wird das Holz mit einer entsprechenden Lasur bestrichen. Diese dringt dann direkt in die Holzfasern ein.

Unter Lasur versteht sich eine wesentlich dünnere Flüssigkeit, mit einer geringen Färbung. Die natürliche Holzmaserung kann dadurch weiter durchscheinen.

Beide Öberflächenbearbeitungs-Arten für Holz sind in verschiedenen Farben und Ausführungen erhältlich. Sie fügen sich so also überall problemlos ein.

Auch Steine werden oberflächenbearbeitet. Man unterscheidet hier zwischen groben Bearbeitungsmethoden, die eher im Außenbereich angewandt werden, wie spitzen (mit einem Spitzhammer werden Vertiefungen in den Stein geschlagen), flammen (mit einem Brenner wird die Oberfläche zum Platzen gebracht, um eine Struktur herzustellen) oder stocken (mit einem Stockhammer wird eine raue Oberfläche hergestellt).

Unter Feinbearbeitung versteht man das Polieren (eine Politur wird aufgebracht, um einen Glanz bei Lichtreflexion zu erzeugen), Schleifen (mit Maschinen werden Vertiefungen angeglichen) und Bürsten (mit Bürsten wird die Oberfläche geglättet).

Alle Oberflächenbearbeitungen sind dazu gedacht, den Werkstoff noch hochwertiger erscheinen zu lassen. Außerdem vereinfachen sie in der Regel auch ihre Handhabung.

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