Hydraulikzylinder gebraucht

Als Hydraulikzylinder bezeichnet einen Arbeitszylinder, der in erster Linie für industrielle Zwecke geschaffen wurde, und mittels einer Flüssigkeit betrieben wird. Oftmals in Industriekreisen auch mit dem Kosenamen des hydraulischen Linearmotor bezeichnet, zählt der Hydraulikzylinder zu der Güteklasse der hydraulischen Verbrauchern. Innerhalb der Hydraulik, zählt der Zylinder zu dem wichtigsten Arbeitselement überhaupt und nimmt auch dadurch eine unverzichtbare Stellung innerhalb der Hydraulik ein. Bei seiner zu Grunde liegenden Arbeitsweise wird ihm Energie aus der Hydraulikflüssigkeit zugeführt, die dabei von einem Druckspeicher oder der entsprechenden Pumpe zugeliefert und in eine zu steuernde und geradlinig funktionierende Kraft umgewandelt wird. Die Bauweisen der Hydraulikzylinder sind dabei so artenreich wie vielfältig und orientieren sich in erster Linie an dem geplanten Einsatz des Zylinders, wobei für die Durchmesser der Kolben und Stangen nach DIN- beziehungsweise EN-Normen gearbeitet wird. Dennoch existieren sowohl für die Verarbeitungsteile als auch den Zylinder selber auch firmeninterne Normen, die wiederum so auch an die jeweiligen Industriekunden weitergegeben werden.

Der klassische Hydraulikzylinder …

Der klassische Hydraulikzylinder kann heute kaum noch sicher definiert werden, dennoch existieren grundlegend drei Varianten, der doppeltwirkende Zylinder, der einfachwirkende Zylinder und der Teleskopzylinder, die sich allesamt in ihrer Funktionsweise und Wirkungskraft zwar ähneln, dennoch aber für verschiedene und grundsätzlich variierende Zwecke konzipiert wurden. Generell umfasst der doppeltwirkende Hydraulikzylinder die Arten eines Differentialzylinder, Gleichaufzylinder und Tandemzylinder, während der einfachwirkende Zylinder als Oberkategorie den Plungerzylinder umfasst. Als Teleskopzylinder wird ein Hydraulikzylinder bezeichnet, der mehreren ineinander gebauten Zylindern besteht und kann sowohl in einfacher als auch in doppeltwirkende Bauform geschaffen werden. Selbst eine Kombination aus beiden Varianten ist möglich, zudem schöpft die Teleskopvariante des Hydraulikzylinders ihre Stärke in erster Linie dadurch, dass trotz geringer Größe starke Schübe erzeugt werden können. Aktuell gelten für die Hydraulikzylinder die ISO 6022 und die DIN 24333, sofern diese nach Rundbauweise gefertigt werden, während Zugstangenzylinder nach Din 24554 und der ISO 6020/2 fungieren.

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