Aluminium eloxiert

Aluminium ist ein der dritten Hauptgruppe zugeordnetes chemisches Element mit dem Kürzel „Al“. Es ist das am dritthäufigsten vorkommende Metall der Erde, kommt jedoch aufgrund seiner hohen Reaktionsfreudigkeit sehr oft nur in Verbindungen vor.

Aluminium eloxiert

Aluminium eloxiert

Aufgrund dieser hohen Reaktionsfreudigkeit reagieren auch aus Aluminiumgefertigte Gegenstände und Werkstücke schnell mit ihrer Umwelt. Dabei bildet sich meist ein dunkler Schleier auf der ansonsten glänzenden Oberfläche des Metalls. Dennoch hat Aluminium einen großen Stellenwert als Werkstoff, da es, obwohl es sehr leicht ist, dennoch auch sehr stabil ist. Um also diese Vorteile des Metalls nutzen zu können, ohne seine Nachteile in Kauf nehmen zu müssen, überzieht man oftmals Oberflächen aus Aluminium mit einer Schutzschicht aus einem anderen Werkstoff beziehungsweise mit einer dünnen Aluminium-Oxidschicht, um die entsprechende Fläche vor Korrosion zu schützen.

Das Verfahren, um eine solche schützende Oxidschicht herzustellen, nennt sich Eloxal-Verfahren. Bei diesem Verfahren wird das Aluminium zunächst vorbehandelt, sprich gereinigt und entfettet. Danach wird es in einem Elektrolysebad (Aluminium) eloxiert. Hierbei wird mittels Elektrolyse die äußerste Aluminiumschicht oxidiert und schafft somit eine Art Schutzschicht für den Rest des Werkstoffes. Diese entstandene oxidierte Schicht wird oftmals noch mit Hilfe verschiedener Farbstoffe gefärbt und danach verdichtet.

Die Verdichtung kann dabei mittels Wasserdampf, aber auch auf chemischer Basis erfolgen. Meist wird eine Kombination von beiden Verfahren angewandt. Wie hart oder weich die aufgebrachte Schutzschicht schließlich ist, hängt vor allem von der Wahl der Oxidationsbedingungen und des Elektrolyts ab. Durch das Zugeben verschiedener Zusätze kann man die Beschaffenheit der Schutzschicht genauso einrichten, wie man sie für den jeweiligen Verwendungszweck braucht.

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