Hydraulikzylinder teleskop

Hydaulikzylinder teleskope gibt es in zwei Ausführungen. Zum einen als Ausführung der „schweren Serie“ zum anderen der „leichten Serie“. Die „schwere Serie“ bietet höhere Tragfähigkeiten und längere Endhübe, die „leichte Serie“ hat eine größere Vielfalt in der Hublänge und bietet damit auch mehr Auswahl.
Im technischen Bereich besteht die Ausstattung aus folgenden Details: die Hubstufen werden durch eine Salz -Nitrierbehandlung in einen Zustand versetzt, der auf Bronzelager und Führungsringe verzichten lässt, weil die Gleitflächen extrem verschleißarm sind. Das wird durch die besondere Oberflächenhärte von HV -5/12 (500-550) erzielt. Die Beständigkeit ist damit weit über dem handelsüblichen Standard. Dadurch kann dieser Zylinder ohne weiteres am Endhub unter Höchstdruck eingesetzt werden. Der Betriebsdruck liegt bei 160 bis 220 bar, die Kolbengeschwindigkeit bei 30 m/min. Das Betriebsmedium besteht aus mineralischen Hydraulikölen.

hydraulikzylinder teleskop Die Oberflächenbeschaffenheit des äußeren Zylinderrohrs ist geschliffen und geläppt, die Dichtungen bestehen aus besonders geformtem Polyurethan. Der Temperatureinsatzbereich liegt zwischen minus 40 Grad und plus 110 Grad.
Für die „leichte Serie“ gibt es zwei Ausführungsvarianten: die Ausführung F mit der Befestigungsbohrung und die Ausführung S mit Kugelgelenk. Beide Ausführungsvarianten mit anderen werten gibt es auch in der „schweren Serie“.
Teleskopzylinder in der Ausführung Hydraulik gibt es mit Hydraulikaufhängung am Rohr, Anschweißkugelstange an der Kolbenstange oder Hydraulikanschluss mittels Innengewinde (BSP).Verbaut werden diese Zylinder als Kipp(er) Zylinder in Fahrzeuganhängern, vor allem in Gemeindeverwaltungen und dort bei der Garten- und Forstwirtschaft, aber auch für den Wintereinsatz von Schneepflügen und als Spezialzubehör für Unimogs.

 

Weiterhin unterscheidet man einfach oder doppeltwirkende Hydraulikzylinder bzw. Hohlkolben Hydraulikzylinder. Einfach wirkende Hydraulikzylinder können mit einer Kapazität zwischen 5 und 95 Tonnen arbeiten. Sie heben und senken Lasten z.B. bei Hebebühnen, Arbeits- und Behandlungstischen und anderen Einsatzmöglichkeiten.
Speziell Teleskop Hubhydraulikzylinder vereinen Pumpe und Tank in einem Gehäuse.
Vor allem aber überall dort, wo ein beschränkter Einbauraum zur Verfügung steht, bewähren sich die Hydraulikzylinder. Aufgrund ihrer Bauweise besitzen sie funktionale Eigenheiten. Doppelt wirkende Ausführungen werden z.B. in Müllanlagen angewendet, während einfache in ihrem Einsatzbereich bereits dargestellt wurden. Beide Zylinderarten haben aber auch einen Nachteil: die unterschiedliche Gestaltung der Kolbenflächen bringt unterschiedliche Vorschubgeschwindigkeiten und Kraftwirkungen mit sich. Nur der parallel geschaltete Synchronzylinder bringt Abhilfe.

Die Preisentwicklung von Aluminium

Im Vergleich mit anderen Metallen ist Aluminium ein sehr junges Metall. Entdeckt und hergestellt erst Anfang des 19. Jahrhunderts war es zu Beginn sogar teurer als Gold. Durch neue Produktionsmethoden konnte aber bereits Mitte des 19. Jahrhunderts eine industrielle Herstellung bewerkstelligt werden, wodurch der Preis von Aluminium innerhalb von zehn Jahren um rund 90 Prozent fiel.
Heute weiß man, das Aluminium das dritthäufigste Element in der Erdkruste ist, nur Sauerstoff und Silicium kommen noch häufiger vor. Damit ist Aluminium das häufigste Metall auf diesem Planeten.

Aluminium preis

Entwicklung des Aluminiumpreises

Zurzeit liegt der Aluminiumpreis bei etwa 2.200 Dollar pro Tonne. Vor der Finanzkrise 2008 waren es noch rund 3.000 Dollar pro Tonne, am Höhepunkt der Krise fiel der Preis dann unter 1.500 Dollar pro Tonne. Nach dem Stand von 2.700 Dollar im Mai dieses Jahres ist ein klarer Abwärtstrend beim Preis für Aluminium erkennbar, der sich laut Analysten zumindest bis Ende des Jahres fortsetzen wird.
Die Finanzkrise in Europa mit der Problematik der Staatsverschuldungen führte im Jahr 2011 zu einem starken Rückgang der prognostizierten Nachfrage nach Aluminium. Vor allem die traditionell wichtigen Abnehmer von Aluminium, die Automobil- und Flugzeugbranche verzeichnete einen Einbruch von rund 16 Prozent.

Marktsituation

Begründung hierfür ist der große Konkurrenzdruck, welcher am Aluminiummarkt herrscht. So kündigten zwei der größten Aluminiumhersteller, Alcoa und Rio Tinto Alcan, an, zehn Milliarden Euro in den Ausbau ihrer Produktionsstätten zu investieren. Ziel ist hierbei die Modernisierung der Produktionstechnologie und Erhöhung der Kapazitäten. Notwendig ist dieser Schritt, um mit der Konkurrenz aus China mithalten zu können. China ist mittlerweile der größte Aluminiumproduzent weltweit und baut seine Marktanteile weiter aus.

Einsatz von Aluminium

Der wichtigste Abnehmer von Aluminium ist die Maschinenbaubranche. Hier kommt Aluminium vor allem wegen des geringen Gewichts und der guten Verformungseigenschaften zum Einsatz. In der Automobil- und Flugzeugbranche ist die Verwendung von Aluminium zur Gewichtsreduzierung heute schon Standard und in Zeiten de hohen Treibstoffkosten ein Muss. Auch in der Elektrotechnik und Elektronik wird Aluminium aufgrund der guten elektrischen Leitfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit sehr häufig eingesetzt.
Zusätzlich findet Aluminium in der Verpackungsindustrie, zum Beispiel bei Dosen und Aluminiumfolie sowie in der Optik bei Spiegelbeschichtungen Anwendung.

Aluminium

Aluminium ist ein chemisches Element und besitzt im Periodensystem der Elemente die Ordnungszahl 13. Es ist das dritthäufigste in der Erdkruste vorkommende Element und das am häufigsten vorkommende Metall. Aluminium ist in seiner Reinform silbrig glänzend und zudem sehr reaktionsfreudig. Da es zu den unedlen Metallen zählt, kommt es fast ausschließlich gebunden vor, am häufigsten in Alumosilicaten. Diese Silikate werden vor Allem in der Herstellung von Gneis, Ton und Granit eingesetzt. Relativ selten kommen Aluminiumoxide, wie beispielsweise Korund, Rubin und Saphir, vor, wobei die jeweiligen Färbungen der Kristalle von anderen beigemischten Metalloxiden herrühren. Das Aluminium-Erz Bauxit besitzt sogar eine große wirtschaftliche Relevanz, da es fast ausschließlich für die Produktion von Aluminium verwendet wird. Elementares Aluminium kommt in der Natur nur in sehr geringer Menge vor und tritt dann meist als körniges bzw. massiges Aggregat auf. Auch tafelige Kristalle wurden in einzelnen Fällen bereits gesichtet. Metallisches Aluminium kann großtechnisch nur aus Bauxit gewonnen werden, da alles andere nicht wirtschaftlich genug wäre. Das Aluminiumoxid/-hydroxid-Gemisch im Erz wird dabei mit Hilfe von Natronlauge aufgeschlossen und schließlich in Wirbelschichtanlagen zu Aluminiumoxid gebrannt.
AluminiumAluminium ist relativ weich und zäh und kann daher gut gedehnt und zu dünnen Folien verarbeitet werden. Es wird ab 1,2 K supraleitend. An der Luft bildet sich sehr schnell eine dünne Oxidschicht, wodurch das Metall stumpf und silbergrau erscheint und zudem vor weiteren Oxidationen geschützt ist – es wird korrosionsbeständig. Es existieren viele Anwendungsbereiche für Aluminium, wobei der Preis auf dem Weltmarkt in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Da Aluminium eine geringe Dichte aufweist, wird es oft dort eingesetzt, wo eine möglichst niedrige Masse des Gesamtkonstrukts erreicht werden soll, so zum Beispiel im Transportwesen oder in Luft- und Raumfahrt. Befindet sich Aluminium überdies in Legierung mit Silicium, Magnesium oder anderen Metallen, kann zudem eine dem Stahl fast ebenbürtige Festigkeit erreicht werden. Da Aluminium eine gute elektrische Leitfähigkeit besitzt, kommt es auch in der Elektrotechnik häufig zum Einsatz, in der es wiederum besonders dort eingesetzt wird, wo das Gewicht entscheidend ist. Auch im Bereich von Verpackungen wird das leichte Metall oftmals verwendet, neben Getränke- und Konservendosen gibt es weiterhin die Aluminiumfolie zum Umwickeln von Lebensmitteln.