Aluminium preis

Der Aluminium Preis befindet sich im am 11. September 2011 auf einem Halbjahrestief, im Vergleich der vergangenen 3 Jahre ist eine Aufwärtstendenz seit dem Jahr 2009 zum Stillstand gekommen. Gegenwärtig werden für die Tonne 2.343 Dollar bezahlt (~1.715 Euro), das ist für die Wirtschaft ein erträglicher Preis.

Analysteneinschätzungen zum Aluminiumpreis

Da die Finanzmärkte gegenwärtig heftigen Turbulenzen unterworfen sind, die auch auf die Rohstoffe durchschlagen – in der Regel der erste Krisenindikator – , halten Analysten den Aluminium preis immer noch für relativ stabil, er könnte unter Umständen weiter nachgeben, wenn es tatsächlich zu einer weltweiten Rezession kommen sollte. Das ist gegenwärtig noch nicht zu erwarten, die asiatischen Länder produzieren weiter auf hohem Niveau, die dortigen Volkswirtschaften wachsen. Einzig in China wurden Produktionskürzungen aufgrund von Stromversorgungsengpässen vorgenommen. Aluminium ist in der Herstellung und Verarbeitung sehr stromintensiv. Möglicherweise könnte die Produktion um 15 Prozent gedrosselt werden, das scheint aber nur ein vorübergehender Effekt zu sein. Denn nachdem China schon eine Zeit lang den Abbau eigener Vorkommen und auch den Import reduziert hatte, sind die Lagerbestände in Shanghai auf den tiefsten Stand seit Anfang des Jahres 2008 gefallen, China muss wieder abbauen oder zumindest importieren und hat dies auch schon angekündigt. Damit würde eine Trendwende eingeläutet, denn im Juli war das Riesenreich zum ersten Mal innerhalb des Jahres 2011 wieder als Nettoexporteur aufgefallen und hatte damit zum weltweiten Aluminiumüberschuss beigetragen. Sollte China künftig importieren, dürfte der Aluminium Preis stabil bleiben oder sogar steigen.

Aluminium Preis

Aluminium Preis

Preisbestimmende Faktoren bei Aluminium

Aluminium gehört zu den begehrtesten Industriemetallen, der weltweite Verbrauch steigt seit Jahren, die Preise folgten dem moderat. Selten ist das Metall allerdings nicht, es macht möglicherweise 8 Prozent der oberen Erdkruste aus und ist damit das am dritthäufigsten vorkommende Element auf der Erde (die häufigsten sind Sauerstoff und Silizium). Zum Vergleich: Kupfer ist in der Erdkruste nur zu 0,007 Prozent zu finden. Allerdings ist Aluminium unter den Industriemetallen auch am schwierigsten zu gewinnen. Das Verfahren der Herstellung aus dem Rohstoff Bauxit wurde schon im Jahr 1886 von Paul Héroult und Charles Martin Hall entwickelt, diese Schmelzflusselektrolyse wird im Prinzip bis heute angewendet, sie verbraucht enorm viel Strom. Um ein Kilogramm Aluminium zu gewinnen, werden 25 Kilowattstunden Strom eingesetzt. In Mitteleuropa bedeutet das etwa 40 Prozent der Produktionskosten von Aluminium, das ist mehr als bei allen anderen Metallen. Der Aluminium Preis ist also auch von Energiepreisen abhängig, Experten raten daher bei Investments dazu, stets beide Faktoren im Auge zu behalten. Das Recycling von Aluminium ist aus diesem Grund ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor, Rohstoff- und Schrotthändler nehmen sehr gern Aluminium an.

Zerspanung

Die bekanntesten Zerspanungstechniken sind Bohren, Sägen, Fräsen, Drehen, Meißeln, Feilen und Schleifen. Diese Bearbeitungsverfahren beruhen darauf, dass vom Werkstück Späne abgetragen werden. Obwohl sich auch andere Werkstoffe wie Holz und Kunststoff zerspanen lassen, ist mit dem Begriff Zerspanung meist die Metallbearbeitung gemeint. Wie gut sich ein Werkstoff zerspanen lässt, hängt von seiner Festigkeit, Zähigkeit und Härte ab. So eignen sich manche Stahllegierungen besser für die Zerspanung als andere, insbesondere erhöht das Legierungselement Schwefel die Zerspanbarkeit. Alle diese Eigenschaften beeinflussen somit, auf welche Art und Weise sich ein Werkstoff am besten zerspanen lässt. Von ihnen hängen zum Beispiel die Schnittgeschwindigkeit und die geometrische Form der Schneide beim Drehen ab.

Zerspanung

Zerspanung

Durch Sägen lässt sich ein Werkstück zerteilen oder mit einer Nut versehen. Sägeblätter bestehen aus dünnen, langen Stahlblättern oder kreisförmigen Stahlscheiben, die entlang ihrer Ränder mit zahlreichen Zähnen geringer Schnittbreite versehen sind. Je nach Form des Sägeblatts ist die Schneidbewegung geradlinig oder rotierend. Die keilförmigen Sägezähne sind gehärtet und heben dünne Späne vom Werkstück ab. Für weichere Werkstoffe werden Sägen mit größerem Zahnabstand verwendet, für härtere Werkstoffe dagegen Sägen mit kleinerem Zahnabstand.

Durch Bohren wird in einem Werkstück durch Zerspanung eine zylindrische Vertiefung erzeugt oder erweitert. Häufig werden hierzu Spiralbohrer mit schraubenförmig verlaufenden Schneiden verwendet, die an der Bohrerspitze die Hauptschneiden bilden. Durch langsamen Vorschub schneiden sie sich ihren Weg rotierend in das Werkstück. Mit speziellen Bohrköpfen lassen sich die Öffnungen der Bohrlöcher zylindrisch oder kegelförmig erweitern oder auch Gewinde bohren.

Beim Drehen ist das Werkstück in eine Drehbank oder Drehmaschine eingespannt und wird von ihr in Drehung versetzt. Währenddessen wird die Schneide des Drehmeißels mit Hilfe des Werkzeugschlittens entlang des Werkstücks geführt und hebt dabei einen Span ab. So kann das Werkstück durch Zerspanung in die gewünschte rotationssymmetrische Form gebracht werden. In speziellen Fällen wie dem Gewindedrehen führt auch der Drehmeißel eine Schneidbewegung aus. Setzt der Drehmeißel am Ende des Werkstücks an, kann dort auch eine Hohlform gedreht werden.

Zerspanung glätten

Zerspanung glätten

Beim Fräsen rotiert im Gegensatz zum Drehen das spanabhebende Werkzeug und erzeugt dabei ebene oder gekrümmte Werkstückkonturen. Die Konturen werden durch die Verschiebung des Werkstücks erzielt oder indem der Fräskopf um das Werkstück herum bewegt wird.

Zum Schleifen werden meist harte Schleifkörner verwendet, die beispielsweise durch Kunstharz oder Keramik in Form einer Schleifscheibe, eines Schleifsteins oder als Schleifpapier gebunden sind. Damit lassen sich Werkstückoberflächen durch feine Zerspanung glätten oder formen. Ebenso lassen sich Werkzeugschneiden schärfen und Werkstücke mit Hilfe einer Schleifscheibe zerteilen.