Aluminiumpreis

Aluminium ist in der Industrie einer der wichtigsten Rohstoffe, da es sich um ein robustes und zugleich extrem leichtes Material handelt, das zum Beispiel in der Automobilindustrie oder auch Verpackungsindustrie viele Anwendungsgebiete findet.

Aluminiumpreis

Aluminiumpreis

Aus diesem Grund ist der Aluminiumpreis eng an die Auftragslage der Industrie gekoppelt und schwankt je nach Konjunkturlage. Seit 1978 werden an der London Metal Exchange (LME) jeden Tag die Preise für den begehrten Rohstoff neu ermittelt. Der Preis für Aluminium wird an der Börse traditionell in Tonnen angegeben. Eine wichtige Rolle bei der Preisbildung spielt die Aluminiumherstellung. Zur Gewinnung von Primäraluminium wird ein Verfahren, die sogenannte Schmelzflusselektrolyse, genutzt, das mit einem hohen Energieaufwand verbunden ist. Dieses Verfahren erfordert mehrere Maschinen und aufwendige Arbeitsschritte, sodass sich als logische Konsequenz Folgendes ergibt: Steigt der Energiepreis, so klettert auch der Aluminiumpreis in die Höhe.

 

 

Die größte Nachfrage und Verarbeitung von Aluminium herrscht immer noch in den USA und Europa. Jedoch befindet sich Aluminium auch in China auf dem Vormarsch und es konnte eine deutliche Steigerung vermerkt werden. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sich die weltweiten Hersteller in einem gegenseitigen Preiskampf fortwährend unterbieten wollen, um möglichst viele neue Kunden zu gewinnen.

In den letzten Jahren konnte dank einer starken Nachfrage seitens der Industrie ein nennenswerter Preisanstieg verzeichnet werden, sodass mehr und mehr Investoren das Potenzial von Aluminium und die sich daraus ergebenden möglichen Gewinne erkennen.

Aufgrund einer variierenden Auftragslage und schwankenden Energiepreisen kann sich der Preis für das Leichtmetall allmählich wieder verändern. Börsenexperten rechnen mit einem weltweiten Produktionsanstieg von etwa vier Prozent in diesem und ca. sechs Prozent im nächsten Jahr. Um einen aussagekräftige Eindruck der Preisentwicklung zu erhalten, ist es daher ratsam, die Kurse der Londoner Metallbörse kontinuierlich im Auge zu behalten.

Korund

Der Korund ist nach dem Diamant das zweithärteste Mineral natürlichen Ursprungs und gehört zur Mineralklassifizierung der Oxide. Je nach Verunreinigungsgrad ist der Korund in seiner Färbung variabel. Besonders bekannte und begehrte Korunde sind der kräftig rote Rubin und der blau schimmernde Saphir. Jedoch gibt es auch farblose Varianten sowie Korunde in Braun, Grün, Grau, Gelb, Rosé und Violett.

Korund

Korund

Die variable Färbung des Korundes hat ihren Ursprung in der jeweiligen Verunreinigung des Minerals. Verbindet sich zum Beispiel das farblose Aluminiumoxid mit Chrom, entsteht ein rötlicher Korund; der Rubin. Gleiches gilt für den blauen Saphir; hier sind es Eisen und Titan, die sich mit dem Mineral verbinden. Jedoch werden die andersfarbigen Korunde ebenfalls Saphire genannt.

Der Korund ist enorm hart und hitzebeständig, sodass er als Rohstoff hohen Wert zur Weiterverarbeitung bietet.

Der Korund wird häufig in direkter Nachbarschaft zu den Mineralien Spinell und Magneteisen gefunden. Die natürlichen Fundorte sind oft Gesteinsschichten wie Granit, Pegmatiten, Gneis oder Marmor. Der als verwitterungsbeständig geltende Korund wurde jedoch auch schon in Flüssen, u.a. in Sri Lanka und in Burma gefunden.

Ende des 19. Jahrhunderts ist es Wissenschaftlern gelungen, den Korund synthetisch herzustellen. Seither ist es möglich, künstliche Rubine und andere Korunde zu produzieren. Bei der Werkzeugherstellung wird gerne auf den abriebfesten Korund zurückgegriffen. Hier dient er als Schleif-, Trenn- sowie Strahlmittel und wird darüber hinaus auch zur Erhöhung der Rutschfestigkeit und Härte verschiedenen Betonen und Fliesen beigemengt.

Die Härte und Kratzfestigkeit des Korundes macht ihn auch zu einem beliebten Rohstoff für Schutzgläser wertvoller Uhren oder Display- und Linsenabdeckungen.

Neben diesen Einsatzgebieten ist der Korund nach wie vor ein dekorativer Schmuckstein. Bei der Herstellung von Schmuck wird jedoch fast ausschließlich auf Korunde natürlichen Ursprungs zurückgegriffen, da die synthetisch hergestellten Steine sich nicht für den Schmuckschliff eignen.

Wasserverschmutzung Vorfall

In Lamstedt, einem kleinen Dorf im Norden Deutschlands, rund 40 Kilometer südöstlich von Cuxhaven gelegen, kam es jetzt zum dritten Mal zu einem Vorfall, der zu einer Wasserverschmutzung führte und ein massives Fischsterben zur Folge hatte. Die wunderschönen Teiche in der Gegend verfügen über einen reichen Fischbesatz. Nach dem Vorfall der Wasserverschmutzung trieben die Forellen und die anderen Fische mit der Bauchseite nach oben tot auf dem Wasser. Ermittelt wird zurzeit gegen den Betreiber einer Biogasanlage, die sich unweit der Fischteiche befindet.

Vorfall der Wasserverschmutzung

Vorfall der Wasserverschmutzung

Der Vorfall der Wasserverschmutzung ist nicht nur eine ökologische Katastrophe, sondern hat auch für die Pächter der Teichanlagen massive wirtschaftliche Auswirkungen. Sämtliche Fische in den Anlagen, darunter geschätzt etwa 3000 Forellen, haben durch den Vorfall ihr Leben gelassen. Nicht ein einziger Fisch ist bei der Wasserverschmutzung davongekommen. Der jetzige Vorfall verursacht damit einen pekuniären Schaden für die Teichpächter in Höhe von rund 6000 Euro. In Verbindung mit zwei ähnlichen Vorfällen, bei denen eine Wasserverschmutzung im Jahre 2008 ebenfalls den Bestand vernichtete, ist die wirtschaftliche Existenz der Teichpächter ernsthaft gefährdet.

Noch im Januar dieses Jahres konnten die Ermittlungsbehörden keine Angaben zum Verursacher der Wasserverschmutzung machen. Nach jetzigen Untersuchungen ist die Umweltbehörde des Landkreises Cuxhaven sicher, den Verursacher zu kennen. Die Wasserverschmutzung hat zu einer starken Erhöhung des Nitratgehaltes im Wasser und zu einer Abnahme des Sauerstoffgehaltes geführt, wodurch der Tod des Fischbesatzes eintrat. Die gleichen Gründe lagen bereits bei den Vorfällen aus dem Jahre 2008 vor. Nach Ansicht der Umweltbehörde ist der Verursacher ein landwirtschaftlicher Betrieb, der auch eine Anlage zur Biogasgewinnung betreibt. Noch nicht geklärt ist, ob die Wasserverschmutzung von den Anbauflächen oder aus der Biogasanlage herrührt.

Zwischenzeitlich ist in den Teichen wieder eine gute Wasserqualität vorhanden. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen den Betreiber der Biogasanlage aufgenommen.

Variometer

Ein Variometer ist ein Steigmesser in Luftfahrzeugen. Es zeigt die Vertikalgeschwindigkeit an, also die Steig- oder Sinkgeschwindigkeit. Die Anzeige erfolgt im geregelten Luftverkehr im englischen Maß Fuß pro Minute (ft/ min), in anderen Fällen auch in Metern pro Sekunde (m/s). Die Geschwindigkeit wird durch die Änderung des Luftdruckes gemessen.

Variometer

Variometer

Funktionsweise des Variometers

Der Luftdruck ändert sich mit der Höhe über dem Meeresspiegel. Beim Steigen oder Sinken des Luftfahrzeuges ändert sich der Umgebungsluftdruck. Die Geschwindigkeit dieser Änderung misst das Variometer. Die Steig- oder Sinkgeschwindigkeit wird durch die Differenzierung des Druckwertes errechnet. Bei mechanischen Variometern geschieht das durch eine Druckmessdose in einem Gehäuse, das durch eine Öffnung den verzögerten Druckausgleich gegenüber dem Außendruck erfährt. Die mechanischen Variometer werden immer noch in Flugzeugen eingesetzt, da sie aufgrund ihrer Konstruktion zuverlässig und stromunabhängig arbeiten. Es wirkt auf die Mechanik lediglich der statische Luftdruck ein, der mit dem Ausgleichsgefäß gemessen wird. Wenn das Luftfahrzeug horizontal fliegt, ist der Außendruck konstant, es findet keine Änderung zwischen dem inneren und äußeren Luftdruck statt, also wird keine Höhenänderung angezeigt. Erst mit der Änderung der Höhe und der damit verbundenen Änderung des Außendrucks ändert sich die Differenz pro Zeiteinheit zwischen Außen- und Innendruck, diese Differenz zeigt das Variometer an. Es funktioniert wie ein vertikales Tachometer.

Arten von Variometern

Es gibt die sehr zuverlässigen mechanischen Variometer, die allein über eine Membran den Luftdruckunterschied zwischen dem Inneren und Äußeren des Flugzeuges messen, und elektronische Variometer. Hier wird der Luftstrom in Kapillaren gemessen und die Veränderung des Druckunterschiedes pro Zeiteinheit festgestellt. Es werden zur Messung elektronische Bauteile, zum Beispiel beheizte Temperatursensoren, eingesetzt. Moderne Variometer nutzen auch Drucksensoren und übermitteln das Signal analog oder digital. Sie sind durch die eingesetzte Elektronik sehr genau.